Unsere Naturepoche 2./3. Klasse 2019 

Im Win­ter haben wir schon Schnee­spu­ren von Tie­ren gesucht… und gezeich­net. Als sich der Früh­ling Mit­te Febru­ar zart bemerk­bar mach­te, luden wir ihn ein zu kom­men mit selbst gedich­te­ten Zei­len. Wir frag­ten uns, war­um die Vögel sin­gen. Immer mehr Stim­men lern­ten wir erken­nen (wir hat­ten eine Vogel­stim­men­uhr in unse­rem Klas­sen­zim­mer). Wenn wir draus­sen unter­wegs waren, fie­len uns nun viel mehr Vogel­stim­men auf. 

Ja und wel­ches Tier wohnt hier? Wild­ka­nin­chen oder Hase, Fuchs oder Dachs? Wir sehen die wil­den Tie­re ja sel­ten, da sie in der Nacht und in der Mor­gen­däm­me­rung unter­wegs sind. Aber neu­gie­rig machen uns ihre Spu­ren. Wie leben sie? Wo woh­nen sie? Wer sind ihre Fein­de? Wer will nicht mal so eine Woh­nung wie die Biber­burg zeichnen? 

Den Bunt­specht haben wir durch cha­rak­te­ri­sti­sche Schil­de­rung ken­nen­ge­lernt – „Schlag nur herz­haft zu, du Specht, lass die Spä­ne flie­gen, du stehst ja fest, und kein Schlag wird dich umwer­fen!“ „Ein­sam muss er sein, die­ser immer täti­ge, unru­hi­ge Specht!“

Und natür­lich haben wir den Früh­ling mit sei­nen Blu­men bewun­dert. Schon waren die vier Wochen Natur­epo­che vorbei!

Mech­tild Metz­ler-Schäh­le ist seit 2008 Klas­sen­leh­re­rin in der Waldorfschule.

Ver­wen­de­te Lite­ra­tur: Wawra’s Natur­buch, Natur­ver­lag Wawra, Lese­buch der Tier­kun­de, Ger­bert Groh­mann, Frei­es Geistesleben