Der erste Schultag war für die angehenden 1. Klässler und auch für mich höchst aufregend. Die vor Spannung und Vorfreude strotzenden neuen SchülerInnen wurden von der Schulgemeinde feierlich begrüsst und in ihre Runde aufgenommen. Ich durfte jedem Kind eine Sonnenblume überreichen, führte sie von den Eltern gefolgt in das „Sechseck“ und erzählte ihnen den ersten Teil des Märchens „Die Drei Federn“.

Anschliessend zogen die neuen SchülerInnen durch das Tor der 2.-4. Klässler in ihr Klassenzimmer ein. Nachdem jedes Kind seinen Platz an der Schulbank eingenommen hatte, erzählte ich ihnen den Schluss des Märchens. Und schon war es Zeit für das „Znüni“.

Nach der ersten Pause ging auch schon der Schulunterricht los. Die SchülerInnen starteten in ihre erste Epoche, das Formenzeichnen. Mit der „Geraden“ und der „Krummen“ als erste Übung begann der Unterricht.

Jeden Tag mehr lebten sich die Kinder der 1. Klasse in das Schulleben ein, lernten die ersten Worte in Englisch und Französisch, häkelten die ersten Schnüre mit ihren kleinen Fingern, merkten sich die Abläufe und erkundeten vor allem alle Ecken des Pausenhofes. Bereits nach der zwei Wochen entstand der Eindruck, als wären sie seit jeher ein Teil der Schule.

Nun freuen wir uns auf ein erfolgreiches, arbeitsreiches Schuljahr!

Die Klassenlehrerin Maria Schweigl