02.09.2019

Der erste Schul­tag war für die ange­hen­den 1. Kläss­ler und auch für mich höchst auf­re­gend. Die vor Span­nung und Vor­freu­de strot­zen­den neu­en Schü­le­rIn­nen wur­den von der Schul­ge­mein­de fei­er­lich begrüsst und in ihre Run­de auf­ge­nom­men. Ich durf­te jedem Kind eine Son­nen­blu­me über­rei­chen, führ­te sie von den Eltern gefolgt in das „Sechs­eck“ und erzähl­te ihnen den ersten Teil des Mär­chens „Die Drei Federn“.

Anschlies­send zogen die neu­en Schü­le­rIn­nen durch das Tor der 2.–4. Kläss­ler in ihr Klas­sen­zim­mer ein. Nach­dem jedes Kind sei­nen Platz an der Schul­bank ein­ge­nom­men hat­te, erzähl­te ich ihnen den Schluss des Mär­chens. Und schon war es Zeit für das „Znü­ni“.

Nach der ersten Pau­se ging auch schon der Schul­un­ter­richt los. Die Schü­le­rIn­nen star­te­ten in ihre erste Epo­che, das For­men­zeich­nen. Mit der „Gera­den“ und der „Krum­men“ als erste Übung begann der Unterricht.

Jeden Tag mehr leb­ten sich die Kin­der der 1. Klas­se in das Schul­le­ben ein, lern­ten die ersten Wor­te in Eng­lisch und Fran­zö­sisch, häkel­ten die ersten Schnü­re mit ihren klei­nen Fin­gern, merk­ten sich die Abläu­fe und erkun­de­ten vor allem alle Ecken des Pau­sen­ho­fes. Bereits nach der zwei Wochen ent­stand der Ein­druck, als wären sie seit jeher ein Teil der Schule.

Nun freu­en wir uns auf ein erfolg­rei­ches, arbeits­rei­ches Schuljahr!

Die Klas­sen­leh­re­rin Maria Schweigl