Jim Wilson/The New York Times

Jim Wilson/The New York Times

A Silicon Valley School that does not compute

Mit freundlicher Genehmigung von waldorfpeninsula.org

Hamburg_staatlich-waldorfpädagogischer Schulversuch

Traditionen über Bord werfen. Ein staatlich-waldorfpädagogischer Schulversuch in Hamburg

Wer war Rudolf Steiner?

Leben und Werk Rudolf Steiners sind ungewöhnlich, nicht leicht zugänglich, voller Anregungen. Seine Entwürfe einer anderen Wissenschaft, einer neuen Pädagogik, Medizin und Landwirtschaft gehören zum geistigen Erbe unserer Zeit, sind Teil unseres Kulturlebens, sind Impuls und Inspiration.

Der Philosoph, Naturwissenschaftler und Goethe-Forscher Rudolf Steiner entwickelte die Anthroposophie als Geisteswissenschaft. Einen individuellen, christlich-spirituellen Entwicklungsweg, sichtbar in der Kunst, in sozialer Gestaltung und praktischen Initiativen.

 

Mehr zu Rudolf Steiner:

http://rudolf-steiner-2011.com/

http://www.goetheanum.org/

 

Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz und Liechtenstein

http://www.steinerschule.ch/

Biografie

Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 als ältestes von drei Kindern eines Bahnbeamten in Kraljevec auf der Mur-Insel, im heutigen Kroatien, geboren. Ab 1872 besuchte er die Oberrealschule von Wiener-Neustadt, an der er 1879 sein Abitur ablegte.
Steiner zeigte schon früh naturwissenschaftliches Interesse und immatrikulierte sich 1879 an der Technischen Hochschule in Wien und studierte Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Durch die Begegnung mit dem Germanisten Karl Julius Schräer widmete er sich zusätzlich den Geisteswissenschaften und studierte Germanistik und Philosophie.
1890 siedelte Steiner nach Weimar über, um im Goethe- und Schillerarchiv intensiv mitarbeiten zu können. 1891 promovierte er in Rostock zum Doktor der Philosophie. Steiner siedelte im Jahre 1897 nach Berlin über, wo er redaktionell- publizistisch und von 1899-1904 als Lehrer an der Arbeiter-Bildungsschule tätig war.
1899 heiratete Steiner Anna Schultz; er kam mit theosophischen Kreisen in Kontakt und wurde 1902 Generalsekretär der Theosophischen Gesellschaft.
Von 1902 bis zu seinem Tode arbeitete er an der Anthroposophie als Geisteswissenschaft. In der von ihm herausgegebenen Zeitschrift ‘Lucifer-Gnosis’ wurden die Hauptinhalte der Theorie dargestellt. Nach Steiners Idee hat jeder Mensch die Fähigkeit, die Geisteswissenschaft zu verstehen und auch eigene Erkenntnisse in diese Disziplin einzubringen.
In den weiteren Jahren kam es zu einer Vortragstätigkeit im In- und Ausland und zu zahlreichen Publikationen. 1912 gründete er die Anthroposophische Gesellschaft.
1914 heiratete Steiner seine zweite Frau Marie von Sievers in Dornach. Er widmete sich im Krieg dem Ausbau des Goethenanums, der Anthroposophie und der Dreigliederung des sozialen Organismus (Rechtsleben/ Staatsverwaltung, Wirtschaftsleben/ Ökonomie sowie Geistesleben/ Bildungswesen).

In der Dreigliederungsbewegung kamen Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten zusammen, um die Gesundung des gesellschaftlich- sozialen Lebens zu bewirken.
Mit zahlreichen Vortragsreihen insbesondere über soziale Fragen unterstützte Steiner Emil Molt, den Direktor der `Waldorf Astoria`, der freiwillig vielschichtige soziale Maßnahmen (Kinderbetreuung und Bildungsarbeit für Erwachsene) in seine Fabrik einführte.
So entstand 1919 die erste Waldorfschule in Stuttgart als Betriebsschule einer Zigarettenfabrik. Dieses revolutionäre Schulmodell sollte einer humanistischen Allgemeinbildung der Werktätigen dienen und dadurch den Anschluss an das herrschende Berufs- und Kulturleben vollziehen (mit Fächern wie Stricken, Weben, Buchbinden).
In den letzten Jahren seines Lebens hielt er noch zahlreiche pädagogische, theologische, medizinische und landwirtschaftliche Vorträge in größeren Städten Europas.
Rudolf Steiner starb nach langer Krankheit am 30. März 1925 in Dornach in der Schweiz.

Prominente in Waldorfschulen

In dieser Rubrik bieten wir allen Interessierten einen kleinen Einblick, welche bekannte Schüler und Eltern an den internationalen Waldorfschulen zu finden sind.
Wir danken The Waldorfs für diese gelungene Sammlung und die Erlaubnis einen Teil davon hier zeigen zu dürfen. Weitere Länder und bekannte Personen, sowie genauere Angaben, finden Sie auf The Waldorfs.

Prominente Eltern in der Schweiz
Johannes Anders, Sibylle Canonica, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Chris von Rohr

Prominente Schüler der Schweiz
Johannes Anders, Marcel Fischer, Simon Gaudenz, Heidi Lüdi, Nicolas Michel, Dimitri Jakob Müller, Germimal Roaux, Martin Schenkel, Oliver Tobias, Valentin Villard, Roeland Wiesnekker, Luke J. Wilkins, Meret Openheimer, Stanislas Wawrinka, Susannah Haberfeld

Prominente Eltern in Österreich
Christoph Badelt, Gerald Bast, Christoph Chorherr, Roland Düringer, Friedrich Glasl, Robert Jungk, Udo Jürgens, Andreas Kohl, Franz Klammer, Harald Krassnitzer, Wolfgang Murnberger, Peter Schneider, Maria Stern, Knud Tiroch, Nike Wagner, August Zirner

Prominente Schüler in Österreich
Robi Fausmann, Till Fellner, Andreas Guenther, Andreas Kaufmann, Anja Stadlober, Robert Stadlober, Gregor Stein, Maria Stern, Knud Tiroch, Katja Weitzenböck, Kathi Wenusch

Prominente Eltern in Deutschland
Robert Atzorn, Hildegard Behrens, Charles Brauer, Frank Castorf, Wolfgang Clement, Wolfgang Dauner, Eberhard Diepgen, Harald Effenberg, Katharina Enzensberger, Ottfried Fischer, Justus Frantz, Heinz Galinski, Hans-Dietrich Genscher, Monika Griefahn, Helmut Andreas Peter Grieshaber, Katrin Göring-Eckhardt, Nina Hagen, Hellmut Hattler, Monika Hohlmeier, Gabriele Susanne Kerner, Franz-Josef Kniola, Helmut Kohl, Thomas Koschwitz, Ann-Kathrin Kramer, Dieter Krebs, Peter Kulitz, Andreas Köpke, Kurt Lehmann, Rudolf Leiding, Gerd Lohmeyer, Reinhold Maier, Rolf Möller, Erwin Neher, Eva-Marie Neher, Heinz Nixdorf, Uwe Ochsenknecht, Arend Oetker, Egon Overbeck, Witta Pohl, Albrecht Puhlmann, Karl Otto Pöhl, Will Quadflieg, Sigurd Manfred Rascher, Walter Riester, Jürgen Rochlitz, Claude-Oliver Rudolph, Mathias Sammer, Esther Saoub, Wolfgang Sauer, Helge Schneider, Gerhard Schröder, Dietrich Schwanitz, Katharina Sieverding, Joern G. Stegen, Andreas Stoch, Hans-Jürgen Syberberg, Klaus von Dohnanyi, Sabine von Maydell, Ernst-Jörg von Studnitz, Eugen Wagner, Martin Walser, Götz W. Werner, Wolfgang Windgassen, Lothar Zagrosek, Andrè Pervin