Unser Aufnahmeverfahren

Aufnahme in den Kindergarten

Nach telefonischer Vereinbarung mit der Kindergärtnerin, besteht für die Eltern die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Kind während eines Morgens den Kindergarten zu besuchen. Liegt der schriftliche Aufnahmeantrag vor, findet das Aufnahmegespräch statt. Sind alle Formalitäten, zu denen auch das Finanzgespräch gehört, abgeschlossen, gilt das Kind als aufgenommen.

Aufnahme in die erste Klasse der Schule

Für die Einschulung eines Kindes in die erste Klasse, stellen alle Eltern, auch die, deren Kinder schon den Waldorf-Kindergarten besuchten, einen schriftlichen Aufnahmeantrag. Nach Eingang des Antrages werden die Eltern von der  Kinderaufnahmegruppe kontaktiert und zu einem Aufnahmegespräch geladen. Dieses dient zur gegenseitigen Wahrnehmung und bildet die Grundlage für die eigentliche Kinderaufnahme, in der die Schulreife des Kindes abgeklärt wird.

Sollte sich das Kind bei der Abklärung als nicht schulreif erweisen, kann gemeinsam der Weg gesucht werden, der für das Kind am sinnvollsten ist.

Wird der Antrag auf Kinderaufnahme nach vollzogener Schulreifeabklärung zurückgezogen, wird das Aufnahmeverfahren in Rechnung gestellt.

Den in die erste Klasse aufgenommenen Kindern bzw. deren Eltern wird, sobald als möglich, die Aufnahme schriftlich bestätigt, sofern das Finanzgespräch stattgefunden hat.

Schritte im Aufnahmeverfahren:

  1. Die Informationsabende: Für neue Eltern und Interessierte finden alljährlich im Frühjahr Informationsabende statt, in welchen die wesentlichen Grundsätze der Waldorfpädagogik und des Lehrplanes dargestellt werden.
  2. Einführungsabende: Eltern, die ihre Kinder an der Liechtensteinische Waldorfschule einschulen wollen, müssen die Einführungsabende für neue Eltern besuchen. An drei bis vier Abenden wird von den Lehrern der Schule eine Einführung in die Waldorfpädagogik geboten.
  3. Das Aufnahmegespräch: Inhalt und Ziel dieses Gespräches ist es, allfällige Fragen zu beantworten als auch die bisherige Entwicklung des Kindes und die erzieherischen Vorstellungen der Eltern zu besprechen. Auch die Rechte und Pflichten, die mit dem Leben in der Schulgemeinschaft verbunden sind, werden dargestellt.
  4. Das Finanzgespräch: Für das Finanzgespräch stehen unserer Schule zwei vom Vorstand eingesetzte Vertreter zur Verfügung. Im Finanzgespräch wird der Schulgeldbeitrag nach den individuellen Möglichkeiten der Familien festgelegt; dieser gilt auch unabhängig von der Anzahl der Kinder. Stipendien für österreichische Familien gibt es in begrenzter Anzahl und gelten für die gesamte Schulzeit der zur Familie gehörenden Kinder.
  5. Kontakte zu Schuleltern (Elternrat): Aus der bereits bestehenden Elternschaft wird jemand mit den neuen Eltern Kontakt aufnehmen. Damit will der Elternrat neuen Eltern beim Hineinfinden in die Schulgemeinschaft behilflich sein und bei allfälligen Fragen zur Seite stehen.

Generell gelten die ersten drei Monate nach Eintritt in die Schule als Probezeit. Innert dieser Zeit kann von beiden Seiten – Eltern und Schule – die Zusammenarbeit aufgekündet werden.

 

Wegleitung für „Quereinsteiger“

Selbstverständlich steht unsere Schule auch den Schülern, die bereits andere Schulen besucht haben, offen. Um den erhöhten Ansprüchen unserer Schule wie: zwei Fremdsprachen von der ersten Klasse an, Erlernen eines Musikinstrumentes, verschiedene künstlerisch- handwerkliche Fächer usw., gerecht werden zu können, gibt es folgende Aufnahmeregelungen:

  • Nach der Kontaktaufnahme der Eltern mit der Schule und eventuell einem ersten Schnuppertag, besucht das Kind für eine Woche die Schule in der Klasse, die seiner Altersstufe entspricht. So kann der Schüler von möglichst vielen Lehrern wahrgenommen werden und die Klassengemeinschaft kennen lernen. Während dieser Woche findet auch das Aufnahmegespräch mit den Eltern statt.
  • Liegt der Aufnahmeantrag vor, findet nach der Schnupperwoche eine Abklärung der schulischen Fähigkeiten und der Entwicklung des Schülers statt. Wir behalten uns vor, dass zur Beantwortung noch offener Fragen eine Rücksprache mit den ehemaligen Lehrpersonen stattfinden kann.
  • Über die Aufnahme des Schülers / der Schülerin befindet die gesamte Lehrerkonferenz. Ist das Finanzgespräch erfolgreich abgeschlossen und die Aufnahme aus pädagogischer Sicht durch das Kollegium bestätigt, wird der Schüler/die Schülerin in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Der Entscheid wird baldmöglichst mitgeteilt.

Generell gelten die ersten drei Monate nach Eintritt in die Schule als Probezeit. Innert dieser Zeit kann von beiden Seiten – Eltern und Schule – die Zusammenarbeit aufgekündet werden.

 

Zusätzliche Regelungen für Quereinsteiger

Hat der Schüler in einem Unterrichtsfach Rückstände oder bisher nur eine Fremdsprache gelernt, kann er dazu verpflichtet werden, bestimmte Inhalte nachzuarbeiten und / oder externen Nachhilfeunterricht zu besuchen. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Freistellung von einem Unterrichtsfach erfolgen. Alle zusätzlichen Regelungen sind Bestandteil des Schulvertrages. Am Ende der Probezeit und nach einem Gespräch wird die Aufnahme bestätigt oder die Probezeit verlängert.

Hier finden Sie die Formulare für Anmeldung und Beitragsverpflichtung neuer Kinder in unsere Kindergärten und Schule.
Anmeldeformular
Beitragsverpflichtung

 

... und hier speziell für die Spielgruppe und Nachmittagsbetreuung im Waldorf-Kinderhaus Schaan.
Anmeldeformular